Flex wird von immer mehr Firmen als Lösung im Enterprise Bereich akzeptiert. Gerade im Zusammenspiel mit Adobe Air ist Flex eine interessante Alternative, da von einer nahezu gleiche Codebase eine Anwendung für den Desktop und für das Web gebaut werden kann.
Als neuster Vertreter kommt hier jetzt EMC hinzu, die einen Desktop Client herausbringen.
Damit scheint sich Flex immer mehr in die Bereiche auszubreiten, wo die herkömmlichen Clients mit Web Frontend an ihre Grenzen stossen und eine reine Desktop Anwendung auf Basis von Java o.ä. zu aufwendig ist.
2 Antworten bis hierher ↓
Olaf Teichmann // Juli 30, 2008 um 12:48 |
Interessante Entwicklung und durchaus nachvollziehbares Vorgehen bei EMC Documentum. Die größte Schwäche waren dort bisher meist die Clients, die umständlich zu bedienen und relativ langsam waren (Klick .. warten auf neue Seite .. klick .. warten ..). Viele Anwender sind deshalb trotz der Abkündigung beim Desktop Client geblieben, eigentlich ein Unding vor dem Hintergrund der Rollout-Probleme.
Das Beispiel zeigt recht gut, dass die Anwender letztlich eine Software “kaufen” müssen, sei es ein Produkt oder eine Projekt-Lösung. Selbst Schwergewichte wie eine EMC können sich diesem Druck des Marktes nicht mehr entziehen.
Projekte legten in der Vergangenheit häufig den Fokus auf eine bestimmte “interne” Funktionalität – hauptsache es geht irgendwie. Manches gescheiterte Projekte ist in meinen Augen darauf zurück zu führen, dass der Nutzer zwar Anforderungen äußern durfte, Ansprüche an eine flüssige und intuitive Bedienung aber meist aus Kostengründen “weggebügelt” wurden. Der wachsende Fokus auf Fachbereiche und damit den Nutzer wird dafür sorgen, dass Anforderungen an die Oberflächen mehr Gewicht erhalten. Rich Internet Technologien sind ein gutes Mittel, diesbezügliche Wünsche der Anwender in eine hervorragende Umsetzung zu bringen.
odohmen // Juli 30, 2008 um 12:55 |
Ich denke auch das mit dieser Technologie einfach viele Grenzen fallen. Und wird recht spannend werden. Immer an den Stellen, wo man gerne einen Desktop Client gehabt hätte, dieser aber durch Rollout-Probleme oder einfach durch zu große Unterschiede in Benutzergruppen oder Technologien nicht eingesetzt werden konnte, wird RIA sich verbreiten. Man denke nur an den Aufwand, den einige Software Hersteller betreiben um Windows, Mac und Linux zu supporten. Entfällt einfach.